Manchmal beginnt Solidarität ganz einfach – mit Mehl an den Fingern, Schokolade im Gesicht und einer richtig guten Idee. Genau so war es bei der Klasse 6a der Privaten Realschule Pindl in Regensburg, die mit einer selbst organisierten Kuchenaktion Großes bewirkt hat.
Der Anlass: Josephine, 19 Jahre alt, aus der Nähe von Jinja in Uganda.
Wer ist Josephine?
Josephine lebt mit ihrer Mutter und fünf Geschwistern in Ostuganda. Die Mutter ist alleinerziehend und hat als Köchin in einem kleinen Restaurant jahrelang dafür gesorgt, dass alle Kinder zur Schule gehen konnten – keine Selbstverständlichkeit in Uganda.
Doch im vergangenen Jahr änderte sich alles: Die Mutter brach sich ein Bein, konnte monatelang nicht arbeiten und ist bis heute körperlich eingeschränkt. Krankengeld oder soziale Absicherung gibt es nicht. Seitdem hat die Familie kein regelmäßiges Einkommen, Schulden häufen sich – und Josephines Bildung steht auf der Kippe.
Denn in Uganda gilt: Wer die Schulgebühren nicht bezahlt, darf die Schule nicht besuchen.







